Die Zen-Krankheit und ihre Heilung
Ein junger Mönch trieb seine Meditation so hart, dass sein Körper zusammenbrach und kein Arzt mehr helfen konnte. Was zwischen Geist und Körper schiefging und wie Liegen und Atmen es heilen konnten, erzählt das Buch.
Hakuin nennt die Krankheit Zen-Krankheit: Das Feuer des Geistes steigt auf, der Kopf brennt, die Füße erfrieren, und Nadeln, Moxa und Arznei bewirken nichts. Der Einsiedler Hakuyū führt sie auf Lebenskraft zurück, die das Erzwingen von Einsicht nach oben getrieben hat. Die Heilung schickt sie hinab: mit ausgestreckten Beinen liegen, Unterbauch und Fußsohlen mit Atem füllen und sich weiche Butter auf dem Scheitel vorstellen, die durch den ganzen Körper schmilzt. Das Leben zu hüten, sagt er, sei wie ein Land zu hüten: Ein weiser Herrscher hält seinen Geist unten beim Volk.
- Heilung
- Qi
- traditionelle Medizin
- Gesundheit
- Atmung
- Geist-Körper
- Geist-Körper-Verhältnis
- Qi-Kultivierung
- innere Alchemie
- Visualisierung
- Langlebigkeit
- Erkrankung
Ins Gespräch kommen
- Der Einsiedler Hakuyū ließ Sie sich einen Klumpen weicher Butter auf dem Scheitel vorstellen, der bis zu den Fußsohlen hinabschmilzt. Warum sollte ein Bild heilen?
- Jemand arbeitet so verbissen an einer schweren Aufgabe, dass ihm der Kopf glüht und er nicht schlafen kann. Was lehrte Sie Ihre Zen-Krankheit über seinen Fehler?
- Die Gesundheit zu hüten, schreiben Sie, sei wie ein Land zu hüten: Ein weiser Herrscher hält seinen Geist unten beim Volk. Wer ist das Volk des Körpers?
- Nadeln, Moxa und Arznei versagten bei Ihnen, das Atmen in den Unterbauch wirkte. Ist das eine Zen-Lehre oder Volksmedizin unter dem Namen eines Mönchs?