Hingabe über der Befreiung
Was könnte ein Philosoph der Freiheit mehr wollen als die Freiheit? Diese Hymnen antworten mit einer Liebe zu Shiva, die sie über jedes Ziel stellen, das die Wege Indiens versprechen.
In einer Hymne bittet der Dichter, weder zum Entsagenden noch zum Meister wunderwirkender Kräfte noch zum Sucher der Befreiung gemacht zu werden, sondern zu einem Verehrer, der trunken ist vom Wein der Hingabe. Eine andere zählt die Befreiung selbst nur als Teil einer gereiften Hingabe. Die Kräfte, die Übung verschaffen kann, stehen unter dem schlichten Wunsch zu preisen. Der Dichter will die Welt nicht verlassen, sondern liebend in ihr bleiben, und die Trunkenheit, um die er bittet, ist das Gegenteil der kühlen Distanz eines Entsagenden.
- Andacht
- Religiöse Emotion
- Lob
- Gebet
- Befreiung vom Leiden
- Bindung und Befreiung
- geistliche Kräfte
- Wonne
- Verlangen
- Anhänglichkeit
- spirituelle Praxis
- Yoga
- Göttliche Gnade
- Gnade
Ins Gespräch kommen
- In einer Hymne bitten Sie Shiva, Sie weder zum Entsagenden noch zum Wundertäter noch zum Befreiungssucher zu machen, nur trunken vor Hingabe. Weshalb die Freiheit ausschlagen?
- Die Befreiung ist nach einem Vers nur ein Teil gereifter Hingabe. Wie kann das Ziel so vieler Wege bloß ein Teil des Liebens sein?
- Hingabe ist in Ihren Hymnen ein Wein, der den Verehrer trunken macht. Warum gerade das Bild des Rausches für einen Geist, der klar sehen soll?
- Jemand liebt Gott und will diesem Leben gar nicht entkommen. Ist dieser Mensch nach Ihren Hymnen noch gebunden oder schon frei?