Die Torheit des Kreuzes
Was wird aus Weisheit, Beredsamkeit und der Treue zum Lieblingslehrer, wenn Gottes Botschaft ein Gekreuzigter ist? Paulus stellt die Bewunderung der Korinther für kluge Rede auf den Kopf.
Die Gläubigen in Korinth zerfielen in Parteien, die einen hielten zu Paulus, andere zum Prediger Apollos, wieder andere zu Petrus. Paulus antwortet: Ein gekreuzigter Messias ist den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit, und diese Torheit ist weiser als die Menschen. Gott erwählte das Schwache und Geringe, nicht viele Weise und Vornehme, damit sich niemand rühme. Paulus kam ohne glänzende Rede; er pflanzte, Apollos begoss, Gott gab das Gedeihen. Lehrer sind Diener, und eine Gemeinde, die sie gegeneinander ausspielt, lebt noch von Milch.
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Ins Gespräch kommen
- Ein gekreuzigter Messias ist den Griechen eine Torheit und den Juden ein Ärgernis. Warum wählt Gott eine Botschaft, die so schwach klingt?
- Eine Gemeinde zerfällt in Anhänger verschiedener Prediger, die einen für Sie, die anderen für Apollos, einen begabten Redner nach Ihnen. Was ist falsch an einem Lieblingslehrer?
- Unter Ihren Bekehrten waren nicht viele Weise, Mächtige oder Vornehme. Ist es nicht bequem zu verkünden, Gott habe gerade das Törichte der Welt erwählt?
- Sie kamen nach Korinth ohne glänzende Worte und kluge Weisheit. Ist Ihr Misstrauen gegen die Beredsamkeit ein Grundsatz oder eine Tugend aus der Not?
- Den Korinthern gaben Sie Milch statt fester Speise, weil sie noch nicht so weit waren. Woran zeigte sich, dass sie im Glauben noch Kinder waren?