Ordnung, die sich nicht messen lässt
Ist die Welt, in der wir leben, nachweislich regelmäßiger als eine zufällig zusammengewürfelte? Die Frage klingt beantwortbar, und alles, was der teleologische Gottesbeweis behauptet, hängt daran, dass sie es ist.
Peirce räumt die Prämisse ein – Buchstaben, die man ewig aus einem Beutel schüttelt, fallen nicht zu einem Gedicht – und bestreitet dann, dass sich die Geordnetheit beziffern lässt. Jede beliebige Ansammlung liefert einem, der im Nachhinein sucht, irgendeine Gleichförmigkeit; der Fund zählt nur, wenn die zu findende Regelmäßigkeit vorher benannt war, und bei der Natur war sie es nie. Also ist die Menge an Ordnung keine Menge, und dem Gottesbeweis fehlt der Boden. Danach weigert er sich, dieses Urteil gegen die Religion wenden zu lassen.
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Ins Gespräch kommen
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- Erschiene Gott in einer Vision, würde ein Gläubiger sofort niederknien, ein Theologe der Beweise aber zuerst Ausweise verlangen. Wer steht der Religion für Sie näher?
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