Allein und unter anderen
Braucht ein denkender Mensch andere, oder muss er ihnen entkommen? Emerson antwortet, beides, und das Buch handelt davon, wie man ein Leben zwischen beidem aufteilt.
Einsamkeit ist undurchführbar und Gesellschaft verhängnisvoll, schreibt Emerson, also gehört der Kopf in die eine und die Hände in die andere. Die Kapitel führen das an alltäglichen Orten aus: am Haushalt, der die ehrliche Vorstellung seines Besitzers vom Wohlergehen zeigen sollte, am Klub und seinen Gesprächen, an den Büchern, die die Stunden eines Lesers wert sind, am Hof, wo man die Geduld der Natur lernt. „Civilization“ setzt für all das den Maßstab. Ein Land misst sich nicht an Volkszählung, Städten oder Ernten, sondern an der Art Mensch, die es hervorbringt.
- Einsamkeit
- Gespräch
- Häusliches Leben
- Lektüre
- Literatur
- Zivilisation
- Individualität
- Selbstvertrauen
- Landwirtschaft
- Ackerbau
- Erziehung
- Charakter
Ins Gespräch kommen
- „Einsamkeit ist undurchführbar und Gesellschaft verhängnisvoll“, schreiben Sie, also den Kopf in der einen, die Hände in der anderen halten. Welcher Teil eines Lebens gehört wohin?
- Jemand ist allein heiter und ganz und fühlt sich kleiner, sobald Gesellschaft kommt. Warum schrumpft ein nachdenklicher Mensch, wie Sie es beschreiben, so oft im Umgang mit anderen?
- Der wahre Prüfstein der Zivilisation ist in Ihrem Essay nicht die Volkszählung oder die Ernte, sondern die Art Mensch, die ein Land hervorbringt. Welche Art sollte das sein?
- Nie ein Buch lesen, das jünger als ein Jahr ist, raten Sie. Sperrt diese Regel nicht jede neue Stimme aus, bevor sie eine Chance hat?