Gesellschaft, Regierung und die Nutzlosigkeit der Könige
Was braucht ein Volk wirklich von einer Regierung, und was fügt ein König dem hinzu? Nichts als Kosten und Gefahr, antwortet Paine – und eine vererbte Krone ist noch schlimmer.
Die Gesellschaft entsteht aus den Bedürfnissen der Menschen und ist ein Segen; die Regierung ist bestenfalls ein notwendiges Übel, und je geringer der Abstand zwischen ihr und den Regierten, desto besser. An diesem Maßstab gemessen leistet ein König nichts, was ein Volk nicht selbst leisten könnte, und er kostet viel. Die Erbfolge macht es schlimmer, selbst wenn der erste König gut war: Ein Volk, das sich einen Herrscher wählt, darf sich selbst binden, aber es hat kein Recht, seine Enkel dessen Nachkommen auszuliefern, wer immer sie sein mögen.
- Monarchie
- Erbfolge
- Politische Legitimität
- Politische Autorität
- Volkssouveränität
- Politische Gleichheit
- Göttliche Souveränität
- Religion und Politik
- Freiheit
Ins Gespräch kommen
- Was soll jemand mit einer lebenslangen Treue zu einem König anfangen, wenn eben dieser König Soldaten gegen ihn schickt?
- Wenn Regierung bestenfalls ein notwendiges Übel ist, warum sollte man der Regierung einer Republik mehr trauen als der eines Königs?
- Eine Krone gibt einem Land einen festen Mittelpunkt, über den niemand streiten muss. Ist dessen Verlust ein fairer Preis für die Freiheit der Wahl?
- Regierung ist wie Kleidung, schreiben Sie, das Abzeichen verlorener Unschuld. Wie wären Menschen, deren Gewissen klar wäre und immer befolgt würde?
- Als Israel einen König wie die anderen Völker verlangte, warnte der Prophet Samuel, was ein König nehmen würde. Warum führen Sie das gegen die Monarchie an?