Weder Sein noch Nichts
Zu sagen, ein Ding existiere wirklich, und zu sagen, es existiere nicht, sind die beiden Arten, sich zu irren. Gefragt wird, wie man von einer Welt spricht, die wirklich genug ist, um in ihr zu handeln, und doch auf nichts Eigenem steht.
Seine Gegner waren buddhistische Mitbrüder, die die Erfahrung in kleinste Elemente zerlegt hatten, jedes durch ein Eigensein festgelegt, und sein Vorwurf lautet, solches Eigensein würde die Welt erstarren lassen: Was schon aus sich selbst ist, was es ist, könnte nie entstehen, sich wandeln oder enden. Dagegen setzt er nicht das Nichts, das ihm als der entgegengesetzte Irrtum gilt, sondern die Abhängigkeit. Ursachen, Zeit, die Person und selbst der Buddha bestehen nur in Beziehung, und das genügt, damit sie wirken.
- Leerheit
- Entstehen in Abhängigkeit
- abhängiges Entstehen
- Abhängigkeit
- Svabhava
- Eigenexistenz
- Existenz
- Kausalität
- Verursachung
- Entstehen
- Entstehen und Vergehen der Dinge
- Identität
- Differenz
- Zeit
- Selbst
- Aggregate
Ins Gespräch kommen
- „Es ist“ hält am Ewigen fest, „es ist nicht“ fällt in die Vernichtung, argumentieren Sie. Was lässt sich zwischen beidem über irgendetwas noch sagen?
- Eine Ursache, die ihre Wirkung schon enthielte, brächte nichts Neues hervor, eine völlig getrennte könnte alles Beliebige hervorbringen. Wie verursacht überhaupt irgendetwas etwas?
- Ein zerbrochener Krug lässt sich kitten, ein Fieber vergeht, ein Fremder wird zum Freund. Warum wäre nichts davon möglich in einer Welt fester Wesenheiten?
- Gegenwart und Zukunft bemessen sich an der Vergangenheit, die Vergangenheit nur an ihnen. Kann die Zeit für sich bestehen, getrennt von den Dingen, die sich wandeln?
- Wenn alles leer ist, dann auch Ihre eigenen Verse. Warum sollten Worte ohne Eigensein irgendjemanden überzeugen?